Der Jugendleiter-Blog wird von derzeit 8 verschiedenen Autoren geführt, die alle einen anderen Bezug zum Thema Ferienlager haben und die wir hier kurz einzeln vorstellen möchten:
Andreas | Benjamin | Kati | Matthias| Robert | Steffen | Hans | Daniel | Jens
Andreas (25, Software-Entwickler), ideasharing.de: Seit gut 10 Jahren bin ich als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Ev. Jugendwerk Lichtenwald aktiv. Neben Jungscharen und Jugendkreisen habe ich auch einige Jugendfreizeiten geleitet. Zur Zeit leite ich eine gemischte Jungschargruppe und bin außerdem als Vorstand für die Betreuung der ehrenamtlichen Mitarbeiter verantwortlich. Meine Motivation für die Kinder- und Jugendarbeit ist es, dass ich christliche Werte und den christlichen Glauben weitergeben möchte. Seit 2009 betreibe ich eine Ideentauschbörse im Internet: ideasharing.de. Vision ist es, dass Jugendleiter aus den verschiedensten Bereichen dort ihre Ideen miteinander teilen und von anderen Ideen profitieren können.
Benjamin (27, Grundschullehrer), CVJM Gosenbach: Seit 1995 arbeite ich in der Jugendarbeit des CVJM Gosenbach (bei Siegen) mit. Zunächst als Helfer, später als Mitarbeiter und heute als Gruppenleiter der Jungenjungschar des CVJM Gosenbach. Daneben bin sich seit 2000 im Vorstand tätig, seit 2003 als Vorsitzender. In unseren Gruppenstunden versuchen wir den Kindern ein attraktives Programm (Wald- und Dorfspiele, Spieleabende, Programmhöhepunkte wie Schwimmen, Kegeln, Klettern, Übernachtungen, …) zu bieten und ihnen gleichzeitig Werte im Umgang miteinander und christliche Inhalte altersgemäß zu vermitteln. Seit 1999 führen wir, zusammen mit der Mädchenjungschargruppe unseres CVJM jährlich eine gemeinsame Freizeit für Kinder im Alter von 8 bis 13 durch. Zunächst waren wir meist einige Tage in den Herbstferien in der näheren Umgebung unterwegs, inzwischen sind wir meist 8 Tage im Sommer weg. Dabei führt uns unsere Freizeit meist in Häuser an größeren Seen (Storkower See bei Berlin, Dümmer See bei Osnabrück, Edersee bei Kassel) oder in der Nähe zur Nordsee (Lübberstedt bei Bremen, Bockhorn bei Varel, Insel Wangerooge). Dabei sind meist 25 bis 30 Kinder. Das rund 10köpfige Mitarbeiterteam besteht aus dabei jeweils ungefähr zur Hälfte aus Erwachsenen und erfahrenen Mitarbeitern und jugendlichen Helfern. Seit 2003 schreiben wir unsere Freizeit auch im Ferienspaßkalender der Stadt aus und öffnen sie somit auch für Externe.
Kati (32, Freizeitgestalterin): Ich heiße Kati, bin 32 Jahre alt und wohnhaft an der Ostseeküste im Urlaubsland Mecklenburg – Vorpommern. Von 1998 – 2000 habe ich die Ausbildung zur Freizeitgestalterin begonnen und erfolgreich abgeschlossen und seit 2009 bin ich nun zusätzlich ausgebildete Jugendgruppenleiterin und ehrenamtlich tätig beim Kreisjugendring Rügen e.V.auf Deutschland´s größter Insel. Mein Anliegen ist es,Kindern eine sinnvolle und wertvolle Freizeitbeschäftigung zu vermitteln.
K=kreativ A=achtsam T=tolerant I=idealistisch
Diese Verknüpfung meines Vornamen mit Eigenschaften, ist ein typisches Kennlernspiel,dass Ihr auch in Eurer Freizeitgestaltung nutzen könnt.So lernt Ihr die anderen Teilnehmer besser und schneller kennen und sie Euch auch. Damit ist das Eis zwischen Euch meist schon gebrochen und die Atmosphäre viel wärmer,denn die gemeinsame Freizeit mit Anderen sollte Euch noch viele Jahre in guter Erinnerung bleiben.
Matthias (24, Reiseleiter), RUF Jugendreisen: Irgendwo habe ich mal gehört, dass es besser sei zu sagen, wer man ist anstelle der Formulierung “mein Name ist”. Daher: ich bin Matthias, komme aus Münster in Westfalen, der lebenswertesten Stadt der Welt, studiere dort Germanistik, Anglistik und Philosophie auf Lehramt und bin seit 2005 Teamer (Jugendreiseleiter) bei RUF Jugendreisen, Deutschlands größtem Anbieter für betreute Kinder- und Jugendreisen. Ihr seht, ich lebe in Superlativen. Was diese bei RUF betrifft, rückt sicherlich “die Insel” in den Fokus der Aufmerksamkeit, YOUNG ISLAND, auf der ich im Sommer 2006 fünf Wochen lang gemeinsam mit über 1000 Jugendlichen jede Woche und einem 80 Köpfe starkem Team den “Sommer meines Lebens” erleben durfte. 2007 sollte dieser in Lloret de Mar (Spanien) im Camp Tucan stattfinden. Aus geplanten drei Wochen wurden sieben. Das spricht für sich. Auch der Winter hat seine eigene Sprache, die in meinem Fall österreichisch ist und im Zillertal ausgesprochen wird. “Reisen und Freizeit für junge Leute e.V.” (kurz: RUF) nimmt auch außerhalb der Saison einen nicht kleinen Teil meines Lebens ein. Als Interviewer und Promotionmanager bin ich die erste Schnittstelle zwischen einem Neubewerber (für u.a. den Job als Teamer, Cookie, Nachtwächter, Servicekraft) und dem Büro in Bielefeld. Doch nun genug der Vorstellung, lasst euch von mir auf eine verschriftliche Reise durch das Leben eines Jugendreiseleiters geleiten. Ein kleiner Reim zum Abschluss: Sommer, Frühling, Herbst und Winter, da steht immer RUF dahinter… in diesem Sinne: Habe die Ehre!
Robert (29), Institut für Jugendleiter und Qualifikation e.V.: Ferienlager in Weyer oder Kall-Urft, Schweden oder Saint-du-Nord – sie haben mich als Teilnehmer neugierig gemacht. Achja und die Offenen Teestuben, die Jugendgruppen, die Wochenendaktionen und -fahrten natürlich auch. Und dann kam es wie es kommen musste: ein paar Mal Teilnehmer gewesen und dann geht’s los. Ehrenamtlicher, Honorarkraft, Workshopleiter, Referent, Betreuer, Teamer. Kurzum, ich habe in vielen Bereichen gearbeitet und für ganz unterschiedliche Träger noch dazu. Kirchen, Städte und Kreise, Vereine und freie Träger. Seit 2001 betreibe ich die Internetseite www.juleiqua.de, die seit 2003 dem Institut für Jugendleiter und Qualifikation e.V. gehört. Das #institut juleiqua bietet Informationen, Links, Seminare und Weiterbildungen für Jugendleiter, dazu Serviceangebote wie “kostenlose Spielepakete für Ferienfreizeiten” oder eine kostenlose “Ferienfreizeit-Hotline“. Meine letzte Freizeit führte mich 2006 nach Glaskogen in Schweden. Es gibt also viel zu bloggen…
Steffen (24), Kirchengemeinde Glienicke/Nordbahn: Mit meiner Konfirmation, darauffolgenden ersten Fahrten als Teamer mit der Kirchengemeinde Glienicke/Nordbahn und dem Erwerb der Jugendleitercard war meine Begeisterung für Jugendarbeit & Co geboren. Das Licht der Welt erblickte ich im Jahr 1983 in Berlin-Wilmersdorf und nun studiere ich seit 2004 Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Innovationsmanagement und Marketing. Seit sieben Jahren konzipiere ich regelmäßig Konfirmandenfahrten und fahre als Teamer mit. Dazu kommen unterschiedliche Jugendfahrten – beispielsweise Paddeln auf der Mecklenburgischen Seenplatte, Relaxen in Tschechien, Beten in Taizé oder das Genießen der Zeltlageratmosphäre auf dem jährlichen Landesjugendcamp irgendwo in Brandenburg.
Zudem betreute ich in der Kirchengemeinde Konradshöhe-Tegelort (das liegt im nördlichsten Zipfel von Berlin) einen regelmäßigen Jugendtreff und viele unvergessliche Fahrten. Seit 2004 gestalte ich für unterschiedliche Bildungsträger in Berlin und Brandenburg Seminare mit Schülern und Azubis.
Zurzeit halte ich zusammen mit einer zweiten Mitarbeiterin die organisatorischen Fäden der Jungen Gemeinde (JG) Glienicke zusammen und kümmere mich um die Gestaltung der gemeinsamen Abende. Die JG Glienicke trifft sich regelmäßig einmal in der Woche zu ganz unterschiedlichen Themen und besteht aus Leuten zwischen 14 und 16, die natürlich auch gerne gemeinsam verreisen. Über die Erfahrungen in der JG möchte ich hier vor allem schreiben.
Hans (47), Praxis Jugendarbeit: Ich bin Dipl. Kaufmann, Baujahr 1961, verheiratet und habe 2 Kinder. Als ehrenamtlicher Gruppen- und Freizeitleiter bin ich seit 1974 unterwegs. In den über 33 Jahren Jugendarbeit habe ich Jungschar-, Jungenschafts-, Teeniegruppen geleitet und auch einige Jahre zusätzlich offene Jugendarbeit – mit mehrheitlich ausländischen Jugendlichen – betrieben.Keine Gruppenarbeit ohne Freizeiten – mittlerweile sind es weit über 70 Freizeiten, die ich organisiert und geleitet habe. Highlights waren neben den normalen Wander-, Sommer- oder Osterzeltlagern, eine 1000 KM Fahrradtour in die Normandie, 3 Wochen mit dem Kanu in Schweden unterwegs, oder Rafting- und Canyoningtouren in Südfrankreich. Ein paar Bilder gibt es auf den Freizeitseiten des CVJM Magstadt.
Keine Jugendarbeit ohne Ideen. Ich war es leid zu jeder Freizeit zig Seiten Spiele- und Programmunterlagen für Mitarbeiter zu kopieren, die sich in meinen Ordnern so im Lauf der Jahre angesammelt hatten. Die Sammlung an Ideen stellte ich ins Netz und so entstand „Praxis Jugendarbeit“. Die Materialsammlung gehört heute zu einer der umfangreichsten Sammlungen weltweit und ist auch in englischer Sprache verfügbar. Im Jahr 2006 wurden 1000 Spiele im Buch „Das große Buch der 1000 Spiele“ veröffentlicht und bietet einen guten Grundstock an Ideen.
Daniel (24), Jugendleiter-Blog: Hallo, ich heiße Daniel und bin seit über 9 Jahren in der katholischen Jugendarbeit in der Franziskanischen Jugend Coburg St. Marien aktiv. Dazu gehören Gruppenstunden, Zeltlager und eben auch die Verbands-Organisation, die man als Vorsitzender so leisten muss. Auf dem klassischen Weg bin ich zur Jugendarbeit gekommen: ich war selbst jahrelang in einer Kinder- bzw. Jugendgruppe als Teilnehmer, habe dann bei der ein oder anderen Veranstaltung mitgeholfen, bin dann als Betreuer mit ins Zeltlager gefahren und schließlich im Verbandsvorstand gelandet. Ansonsten studiere ich in Erfurt im Master-Programm Kinder- und Jugendmedien. Mein Lieblingsthema in der Jugendarbeit ist das Anleiten von kooperativen Abenteuerspielen und die damit verbundene Teambildung. Das Highlight in jedem Jahresprogramm ist natürlich das Zeltlager – so ist das auch bei uns. In den letzten Jahren war ich dort auch immer für die Spiele- bzw. die Programmplanung verantwortlich. Ideen für meine Jugendarbeit habe ich bisher zumeist auf gruppenstunden-ideen.de gefunden und bin dort auch ein aktives Mitglied. Unter anderem habe ich am schlauen blauen Buch und an anderen Projekten mitgearbeitet. Seit April 2008 betreibe ich nun den Jugendleiter-Blog. Dort veröffentliche ich Informationen rund um Jugendarbeit in Deutschland. Themen sind unter anderem Buchvorstellungen, Weiterleiten von Informationen aus Bundes- und Landesverbänden, Buchbesprechungen und vieles mehr!
Jens (31), Ferienlager Online: GGemeinsam mit einem Team freier und ehrenamtlicher Unterstützer betrieb ich von 1999 bis 2008 das Portal „Ferienlager Online“. Ich bin 1977 geboren, habe Germanistik, Journalistik und Volkswirtschaft studiert und arbeite jetzt als PR-Berater in Hamburg. Schon als Kind war ich 5 Jahre lang jeden Sommer mit im Ferienlager (damals in der KJG). Mit Ferienlagern bin ich vertraut, zumal ich zwischen 1995 und 2003 jeden Sommer für 2 Wochen als Leiter mit ca. 60 Kindern im Alter von 9 bis 14 Jahren im Ferienlager an verschiedenen Orten in ganz Europa war. 3 Jahre hatte ich dabei die Oberleitung. 2004 haben wir zu viert die “Gigatour” gegründet, bei der wir mit ca. 15-20 Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren für 8-9 Tage auf Abenteuertour gehen. Das Konzept dabei: Raus aus dem zivilen Leben, rein in die Natur. Hier im Blog schreibe ich über Erkenntnisse und Anekdoten aus der Zeit.








