Da kommt ein Päckchen zu mir ins Haus und darin befindet sich ein Stoffsack in Bananenform, in dem es verdächtig klappert. Interessant… Was mag das sein? Der Stoffsack lässt sich mit einem Reißverschluss öffnen und darin befinden sich 144 kleine Kunststoffplättchen, auf die jeweils ein Buchstabe des Alphabets aufgedruckt ist. Nanu, hat da jemand seine Scrabble-Buchstaben in eine originelle Verpackung gesteckt? Nein, denn dafür fehlen die Punktangaben auf den Plättchen.
Dennoch gibt es einige Parallelen zu dem bekannten Brettspiel Scrabble: auch bei Bananagrams muss man aus Buchstaben Wörter in Form eines Gitters zusammenlegen. Dazu werden alle Plättchen verdeckt in die Tischmitte gelegt, jeder Spieler greift sich eine festgelegte Anzahl an Plättchen und jeder Spieler beginnt ein eigenes Gitter zu legen. Hat ein Spieler alle Plättchen verbaut, ruft er nehmen und alle Spieler nehmen sich ein weiters Plättchen. Das wird so lange gemacht, bis alle Plättchen aus der Tischmitte aufgebraucht sind. Zwischendrin heißt es dann natürlich immer wieder Wörter umbauen und das Gitter neu zusammensetzen, damit die Buchstaben auch alle verbaut werden können. Will ein Buchstabe so gar nicht passen, darf man ihn in die Tischmitte zurücklegen und muss sich dafür drei neue nehmen. Das sollte man sich also reiflich überlegen.
Bananagrams lässt die Köpfe rauchen, muss auf Tempo gespielt werden und dabei sollte man nie die anderen Mitspieler aus den Augen lassen. Beim Testspielen hatten wir jede Menge Gaudi. Sonderregeln und alternative Regeln für kleine Runde und flinke Köpfe lassen das Spiel nicht so schnell langweilig werden. Die originelle Verpackung trägt dazu bei, dass das Spiel auch bei Kindern gut ankommt und auch mal schnell in die Tasche gepackt und unterwegs gespielt werden kann.
Volle Punktzahl! Tolles Spiel!
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