Via Romana – Alle Wege führen nach Rom

Daniel 29. März 2010 1


viaromanaEndlich gab es mal wieder einen Spieleabend. Getestet wurde dabei das Spiel “Via Romana”. Hierbei ist es die Aufgabe der (max. 4) Spieler Gallien zu besiedeln und ein möglichst gut ausgebautes Streckennetz aufzubauen. Dazu muss jeder Spieler zuallererst eine Siedlung (im Spiel Kastelle genannt) bauen und dann von dort aus Wege zu anderen Siedlungen anlegen. Dies geschieht durch das geschickte Ausspiele von Handkarten. Die Farbe und das Symbol darauf entscheidet über die Möglichkeiten, die Wegsteine zu bauen.

Die Wegsteine dürfen dabei nicht nur an eigene Siedlungen und Wegsteine angelegt werden, sondern auch an Fremde. So kann der Spieler schnell durch geschicktes Ausspielen seiner Karten die Pläne eines Konkurrenten zunichte machen und dessen Weg zu Ende bauen. Wer zuerst einen Weg vollständig ausgebaut hat, hat aber noch lange nicht die Siegpunkte der Straße gewonnen. Diese bekommt vielmehr der aktivste Bauherr auf dieser Straße. Taktik ist an dieser Stelle als gefragt.

Die anfänglichen Probleme konnte die umfangreiche und gut bebilderte Spielanleitung ausräumen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase mussten wir die Spielanleitung nicht mehr in die Hand nehmen und konnten eine tolle und spannende Runde spielen. Anstelle der angegebenen 45 Minuten würde ich aber eher 60-90 Minuten als Spielzeit anpeilen.

Leichte Parallelen zu “Die Siedler von Catan” sind erkennbar, verschwinden im Spiel aber wieder dadurch, dass von vollständig bebauten Straßen die Spielsteine wieder entfernt und durch nett gestaltete Wegsteine mit der Aufschrift “Via Romana” ersetzt werden. Insgesamt ist das Spiel wirklich liebevoll gestaltet – vor Allem die Riesennasen auf dem Titelbild gaben Anlass zu lachen.

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